Allgemeine Geschäftsbedingungen

I Allgemeine Bestimmungen

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen

1.1 „Livewords” bezeichnet die Concorde Group B.V. und die mit ihr verbundenen Unternehmen, von denen der Kunde Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdienstleistungen und/oder Projektmanagementdienstleistungen im Rahmen der oben genannten Dienstleistungen erwirbt, erwerben wird oder erworben hat.

1.2 „Auftraggeber” bezeichnet jede natürliche oder juristische Person, (i) an die Livewords Angebote richtet, (ii) von der Livewords mit der Erbringung von Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdienstleistungen und/oder Projektmanagement-Dienstleistungen im Zusammenhang mit den oben genannten Dienstleistungen beauftragt wird oder (iii) mit der Livewords einen Vertrag abschließt.

1.3 „Verträge” oder „Vertrag” bezeichnet alle mit Livewords geschlossenen oder zu schließenden Verträge über die Bereitstellung von Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdiensten und/oder Projektmanagementdiensten im Zusammenhang mit den oben genannten Diensten, einschließlich der Dienste Livewords Go und Livewords Flow wie in Kapitel II und III definiert und aller anderen von Livewords zu entwickelnden Dienste.

Artikel 2 – Allgemeines

2.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsverhältnisse oder Angebote und/oder Preisangaben zwischen Livewords und dem Auftraggeber, unter ausdrücklichem Ausschluss der vom Auftraggeber verwendeten (allgemeinen) Geschäftsbedingungen.

2.2 Livewords behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen einseitig zu ändern.

Artikel 3 – Angebot und Zustandekommen der Vereinbarung

3.1 Alle Angebote und/oder Kostenvoranschläge von Livewords sind unverbindlich.

3.2 Ein Vertrag kommt erst zustande, nachdem Livewords dem Auftraggeber den Auftrag schriftlich bestätigt hat. Das Zustandekommen der Vereinbarung steht jederzeit unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Dolmetschern und/oder Übersetzern und/oder Projektmanagern. Vor dieser Bestätigung kann Livewords ein von ihm unterbreitetes Angebot jederzeit zurückziehen, auch wenn der Auftraggeber Livewords bereits informiert hat, dass dieses Angebot angenommen wurde. Auch wenn dieses Angebot einer Annahmefrist unterliegt, kann Livewords dieses Angebot vor Ablauf der angegebenen Frist zurückziehen.

3.3 Livewords kann Angebote und angegebene Zeiträume jederzeit zurückziehen oder ändern, wenn es vor der Abgabe des Angebots oder der Angabe des Zeitraums nicht die Möglichkeit hatte, den gesamten zu übersetzenden oder zu bearbeitenden Text einzusehen.

3.4 Weicht die Annahme durch den Auftraggeber vom Angebot ab, gilt dies als neues Angebot des Auftraggebers und als Ablehnung des Angebots, auch wenn die Abweichung nur geringfügige Punkte betrifft.

3.5 Livewords kann jede natürliche oder juristische Person, die Livewords einen Auftrag erteilt hat, als Auftraggeber betrachten, es sei denn, sie erklärt ausdrücklich, dass sie im Auftrag, im Namen und auf Kosten eines Dritten handelt, dessen Name und Adresse Livewords gleichzeitig mitgeteilt wird.

3.6 Vereinbarungen und Zusagen von Vertretern oder Mitarbeitern von Livewords sind nur dann verbindlich, wenn diese Vereinbarungen und Zusagen von Livewords ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

3.7 Sollte Livewords begründete Zweifel an der Fähigkeit des Auftraggebers haben, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist Livewords berechtigt, vom Auftraggeber eine ausreichende Sicherheit für die Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtung zu verlangen, bevor Livewords mit der Vertragserfüllung beginnt oder diese fortsetzt.

3.8 Es wird davon ausgegangen, dass alle Aufträge ausschließlich an Livewords vergeben und von Livewords angenommen und ausgeführt werden, auch wenn beabsichtigt ist, dass ein Auftrag von einer oder mehreren bestimmten, mit Livewords verbundenen Personen ausgeführt wird – d.h. von jeder natürlichen oder juristischen Person, die für Livewords oder zu Gunsten von Livewords arbeitet oder gearbeitet hat, unabhängig davon, ob sie als Angestellter tätig ist oder nicht. Die Anwendung von Artikel 7:404, 7:407 Abs. 2 und 7:409 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches ist ausgeschlossen.

Artikel 4 – Änderung und Löschung von Aufträgen

4.1 Wenn der Kunde nach Vertragsabschluss Änderungen an einem Auftrag vornehmen möchte, ist Livewords berechtigt, entweder das Lieferdatum und/oder das Honorar zu ändern oder die Ausführung des Auftrags zu verweigern. Im letzteren Fall gelten die Bestimmungen von Artikel 4.3 entsprechend.

4.2 Jegliche Änderungen der zuvor vereinbarten Auftragsbedingungen, die nach dem Zustandekommen der Vereinbarung vorgenommen werden, treten erst nach schriftlicher Bestätigung durch Livewords in Kraft.

4.3 Wird ein Auftrag vom Auftraggeber storniert, ist der Auftraggeber verpflichtet, den bereits ausgeführten Teil des Auftrags vollständig zu bezahlen. Darüber hinaus ist der Auftraggeber verpflichtet, für bereits durchgeführte Recherchetätigkeiten für den verbleibenden Teil des Auftrags eine Entschädigung auf der Grundlage des zu diesem Zeitpunkt geltenden Stundensatzes zu zahlen. Nach Erhalt der genannten Zahlungen stellt Livewords dem Auftraggeber auf dessen Wunsch die bereits ausgeführten Arbeiten zur Verfügung, wobei Livewords in diesem Fall keine Garantie für die Qualität der gelieferten Arbeit übernimmt. Darüber hinaus kann Livewords dem Kunden einen Betrag in Höhe von 50% des Honorars für den nicht ausgeführten Teil des Auftrags und/oder 50% des Auftragswerts als Entschädigung in Rechnung stellen, wenn Livewords Zeit für die Ausführung des stornierten Auftrags reserviert oder bereits eine Übersetzung in Auftrag gegeben hat.

4.4 Wird ein Dolmetschauftrag, aus welchem Grund auch immer, vom Auftraggeber vor Beginn dieses Dolmetschauftrags storniert, ist der Auftraggeber verpflichtet, Livewords die Kosten gemäß der nachstehenden Übersicht zu erstatten.

Im Falle der Stornierung eines Konsekutivdolmetschauftrags:

Im Falle der Stornierung eines Simultandolmetschauftrags:

Livewords behält sich das Recht vor, in Fällen, in denen (i) ein Dolmetschauftrag von einem Kunden angefordert wird, für den Livewords bisher keine Dienstleistungen erbracht hat oder mit dem Livewords bisher keine Geschäftsbeziehung hatte, oder (ii) der Dolmetschauftrag ein solches Großprojekt umfasst, nach alleinigem Ermessen von Livewords vom Kunden vor einem solchen Dolmetschauftrag eine Anzahlung in Höhe der Hälfte des Betrags des betreffenden Dolmetschauftrags zu verlangen.

Artikel 5 – Schweigepflicht

Livewords ist zur Geheimhaltung aller vertraulichen Informationen verpflichtet, die ihm im Zusammenhang mit der Erfüllung der Vereinbarung mitgeteilt werden. Livewords verpflichtet sich, dass seine Mitarbeiter und von ihm beauftragte Dritte die Vertraulichkeit einhalten. Livewords kann jedoch nicht für einen unerwarteten Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht durch seine Mitarbeiter oder von ihm beauftragte Dritte haftbar gemacht werden, wenn es plausibel argumentieren kann, dass es nicht in der Lage war, diesen Verstoß zu verhindern.

Artikel 6 – Urheberrecht / Geistiges Eigentum

6.1 Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, gehen die Urheberrechte an den angefertigten Übersetzungen auf den Auftraggeber über, wenn dieser alle seine finanziellen und sonstigen Verpflichtungen in Bezug auf den betreffenden Auftrag vollständig erfüllt hat.

6.2 Übersetzungsspeicher können als Hilfsmittel bei der Erstellung von Übersetzungen verwendet werden. Livewords garantiert, dass keine vertraulichen Informationen reproduziert werden, wenn Teile des Ausgangstextes in Translation Memories gespeichert und wiederverwendet werden. Soweit sich aus der Verwendung von Translation Memories Rechte wie Urheber- und/oder Datenbankrechte ergeben, fallen diese an Livewords, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.

6.3 Der Auftraggeber stellt Livewords von allen Ansprüchen Dritter frei, die sich aus einer angeblichen Verletzung von Eigentums-, Patent-, Urheber- oder anderen geistigen Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages ergeben.

Artikel 7 – Ausführung von Aufträgen

7.1 Livewords bemüht sich um die bestmögliche Ausführung für seine Dolmetscher- und/oder Übersetzungsdienste und/oder Projektmanagement-Dienste. Die Aufträge werden nach bestem Wissen und Können und mit der erforderlichen Sachkenntnis ausgeführt. Livewords garantiert jedoch nicht, dass ein beabsichtigtes Ergebnis erreicht wird; es besteht daher keine Ergebnisverpflichtung.

7.2 Livewords hat das Recht, Dritte mit der Ausführung eines Vertrages (ganz oder teilweise) zu beauftragen, unbeschadet der Verantwortung von Livewords für die ordnungsgemäße Erfüllung der Vereinbarung.

7.3 Auf Anfrage von Livewords ist der Auftraggeber verpflichtet, den Gegenstand des auszuführenden Auftrags zu erläutern und Livewords die relevante Dokumentation und Terminologie, sofern vorhanden, zur Verfügung zu stellen. Der Versand solcher Informationen erfolgt stets auf Kosten und Risiko des Auftraggebers.

7.4 Wenn der Auftraggeber bei Auftragserteilung ausdrücklich angibt, dass bestimmte spezifische Begriffe für die Ausführung des Auftrags verwendet werden sollen, wird Livewords dies bei der Ausführung des Auftrags berücksichtigen, vorausgesetzt, dass Livewords eine Liste der bevorzugten Begriffe zur Verfügung gestellt wird.

7.5 Livewords ist verpflichtet, angemessene, rechtzeitig und schriftlich erteilte Anweisungen für die Durchführung der Arbeit seiner Dolmetscher- und/oder Übersetzungsdienste zu befolgen, soweit dies seine Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt. Livewords ist nicht verpflichtet, Übersetzungsarbeiten ausschließlich von vereidigten Übersetzern ausführen zu lassen, noch ist es verpflichtet, seine Dienstleistungen ausschließlich von (vorläufig) beeidigten Dolmetschern oder Übersetzern ausführen zu lassen.

7.6 Der Auftraggeber muss für normale und gute Bedingungen sorgen, unter denen die Dolmetschleistungen vor Ort erbracht werden sollen. Der Auftraggeber muss sicherstellen, dass die Bedingungen mindestens den einschlägigen gesetzlichen Anforderungen entsprechen, die im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen gestellt werden.

7.7 Wenn ein Auftrag eine schriftliche Übersetzung beinhaltet, muss der Auftraggeber einen deutlich lesbaren Text zur Verfügung stellen. Ist dies nicht der Fall, kann Livewords einen höheren Satz als den vereinbarten Satz für die Arbeit berechnen.

7.8 Der Auftraggeber muss stets die Richtigkeit wesentlicher Inhalte einer Übersetzung überprüfen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Geldbeträge, Wertzahlen, technische, medizinische, juristische, finanziell-ökonomische oder andere Fachbegriffe.

Artikel 8 – Lieferdatum und -zeit

8.1 Der vereinbarte Liefertermin ist immer ein Zieltermin und keine strenge Frist, es sei denn, es wurde ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart. Livewords wird den Auftraggeber unverzüglich benachrichtigen, wenn er feststellt oder erwartet, dass er nicht in der Lage sein wird, die Lieferung rechtzeitig auszuführen.

8.2 Wenn Livewords mit dem Auftraggeber keinen Liefertermin vereinbart hat, hat Livewords das Recht, den Liefertermin nach billigem Ermessen selbst zu bestimmen.

8.3 Wurde ausdrücklich schriftlich ein strikter Liefertermin vereinbart und hält Livewords diesen Termin aus Gründen, die ihm zuzuschreiben sind, nicht ein, hat der Auftraggeber das Recht, den Vertrag einseitig zu kündigen, sofern es dem Auftraggeber nicht zumutbar ist, noch länger auf die Erfüllung zu warten. In diesem Fall ist Livewords zu keinerlei Schadensersatz verpflichtet. Diese Kündigung lässt die Verpflichtung des Auftraggebers, für den bereits ausgeführten Teil des Auftrags zu zahlen, unberührt.

8.4 Die Lieferung gilt zum Zeitpunkt der Versendung durch Livewords als erfolgt. Als Zeitpunkt des Versands gilt der Zeitpunkt, an dem ein Dokument verschickt oder einem Kurier übergeben wird oder – im Falle der elektronischen Übermittlung (per Fax, E-Mail, Modem, FTP usw.) – der Zeitpunkt, an dem das Medium die Übermittlung abgeschlossen hat.

8.5 Im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung ist der Kunde verpflichtet, alles zu tun, was vernünftigerweise notwendig oder wünschenswert ist, um Livewords eine rechtzeitige Lieferung zu ermöglichen.

8.6 Livewords wird eine Übersetzung liefern, die in der vereinbarten Weise erstellt wurde. Wenn eine elektronisch erstellte Übersetzung geliefert wird, wird sie einmal ohne jegliche Garantie und ohne Verpflichtung zum Ersatz geliefert. Livewords ist nicht verpflichtet, aber berechtigt, Übersetzungsarbeiten in Teilen zu liefern.

8.7 Der Kunde ist verpflichtet, seine volle Mitwirkung auf die Lieferung des vertragsgemäß ausgeführten Auftrags auszudehnen. Der Kunde ist auch in Verzug, ohne dass es einer vorherigen Aufforderung bedarf, wenn der Kunde sich weigert, den ausgeführten Auftrag entgegenzunehmen; in diesem Fall gelten die Bestimmungen von Artikel 9 entsprechend.

Artikel 9 – Honorar und Bezahlung

9.1 Das Honorar basiert auf dem von Livewords verwendeten Wort- und/oder Stundensatz. Zusätzlich zu seinem Honorar stellt Livewords dem Auftraggeber alle Auslagen in Rechnung, die mit der Ausführung des Auftrags zusammenhängen. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, wird für jeden Auftrag ein Mindestsatz für jede Sprachkombination in Rechnung gestellt.

9.2 Alle von Livewords verwendeten Angebote und/oder Tarife können periodisch angepasst werden.

9.3 Die von Livewords angegebenen Angebote und/oder Tarife gelten ausschließlich für die Ausführung des Auftrags gemäß den vereinbarten Spezifikationen. Im Falle von Änderungen bei der Ausführung des Vertrags ist Livewords berechtigt, diese Änderungen gemäß dem zu diesem Zeitpunkt verwendeten Tarif in Rechnung zu stellen.

9.4 Livewords ist berechtigt, den vereinbarten Preis zu erhöhen, wenn der Kunde Livewords beispielsweise Texte zur Verfügung stellt, die ungewöhnliche Anstrengungen erfordern, unklare Kopien, unzureichende Computersoftware oder Datendateien, die es für Livewords erforderlich machen, mehr Arbeit zu leisten oder mehr Kosten zu verursachen, als Livewords bei Abschluss des Vertrags vernünftigerweise hätte vorhersehen müssen.

9.5 Alle angegebenen Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.

9.6 Alle Reise-, Unterkunfts- und sonstigen Kosten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages gehen zu Lasten des Kunden.

9.7 Die Zahlung hat spätestens innerhalb von fünfzehn (15) Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne jegliche Abzüge, Aufrechnung oder Aussetzung durch Überweisung auf das Giro- und/oder Bankkonto von Livewords in der auf der Rechnung angegebenen Währung zu erfolgen.

9.8 Erfolgt die Zahlung nicht rechtzeitig, gerät der Auftraggeber sofort in Verzug, ohne dass eine Inverzugsetzung erforderlich ist. In diesem Fall schuldet der Auftraggeber (i) die gesetzlichen Handelszinsen auf den Rechnungsbetrag ab dem Datum des Beginns des Zahlungsverzugs bis zum Datum der vollständigen Zahlung und (ii) alle außergerichtlichen Inkassokosten. In einem solchen Fall ist Livewords auch berechtigt, seine (anderen) Dienstleistungen und/oder Arbeiten für den Auftraggeber mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Livewords hat das Recht, den Besitz aller in Erfüllung des Vertrags fertiggestellten Arbeiten so lange zu behalten, bis alle oben genannten Kosten und Beträge vollständig bezahlt sind.

9.9 Die vom Auftraggeber geleisteten Zahlungen werden erstens zur Begleichung aller fälligen Kosten, zweitens zur Begleichung der aufgelaufenen Zinsen und anschließend zur Begleichung der Hauptsumme der ältesten offenen Rechnungen verwendet, auch wenn der Auftraggeber angibt, dass sich die Zahlung auf eine spätere Rechnung bezieht.

9.10 Livewords ist stets berechtigt, eine Vorauszahlung eines Teils des Preises für die Erfüllung des Vertrags zu verlangen. Wenn der Auftraggeber nicht bereit ist, einen Teil der Beträge im Voraus zu bezahlen, ist Livewords berechtigt, seine Arbeit einzustellen. In diesem Fall verfällt jeder vereinbarte Zeitraum, innerhalb dessen eine Dienstleistung oder ein Teil einer Dienstleistung in Erfüllung der Vereinbarung beendet wäre.

9.11 Livewords hat das Recht, dem Auftraggeber 50% der einmaligen Entschädigungen mittels einer Rechnung nach Erhalt der Annahme durch den Auftraggeber in Rechnung zu stellen. Darüber hinaus hat Livewords das Recht, beim Abschluss des Vertrags und während der Ausführung des Vertrags (zusätzliche) Sicherheiten zu verlangen, wenn Livewords dazu Anlass hat.

Artikel 10 – Reklamationen und Streitigkeiten

10.1 Der Auftraggeber muss Livewords so schnell wie möglich, spätestens jedoch zehn (10) Werktage nach der Lieferung, schriftlich über Beschwerden bezüglich der gelieferten Arbeit informieren. Die Benachrichtigung über eine Beschwerde entbindet den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungsverpflichtung.

10.2 Wenn der Auftraggeber Livewords nicht innerhalb der in Artikel 10 Abs. 1 oben genannten Frist schriftlich über etwaige Beschwerden informiert hat, wird davon ausgegangen, dass der Auftraggeber das gelieferte Werk vollständig akzeptiert hat.

10.3 Jegliche Änderungen, die Livewords auf Wunsch des Auftraggebers an irgendeinem Teil des übersetzten oder bearbeiteten Textes vornimmt, stellen keine Bestätigung seitens Livewords dar, einen unzureichend ausgeführten Auftrag geliefert zu haben.

10.4 Stellt der Auftraggeber die Richtigkeit bestimmter Passagen der Übersetzung in Frage und bittet Livewords um einen Kommentar und kann Livewords im Nachhinein plausibel machen, dass die gelieferten Übersetzungen nicht fehlerhaft sind, so ist der Auftraggeber verpflichtet, Livewords für die zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden und alle anderen in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten vollumfänglich zu entschädigen.

10.5 Ist eine Beschwerde berechtigt, ist Livewords berechtigt, die gelieferte Arbeit innerhalb einer angemessenen Frist zu verbessern oder zu ersetzen. Kann Livewords der geforderten Verbesserung oder dem Ersatz nicht in angemessener Weise nachkommen, kann Livewords den Preis reduzieren.

10.6 Das Beschwerderecht des Auftraggebers erlischt, wenn der Auftraggeber den beanstandeten Teil der gelieferten Arbeit bearbeitet oder andere damit beauftragt hat, unabhängig davon, ob der Auftraggeber die gelieferte Arbeit nachträglich an einen Dritten geliefert hat oder nicht.

Artikel 11 – Haftung und Gewährleistung

11.1 Livewords haftet gegenüber dem Kunden nur für Schäden, die die direkte und nachweisbare Folge eines Livewords zuzuschreibenden Versäumnisses bei der Vertragserfüllung sind, soweit dieses Versäumnis darin besteht, dass die Sorgfalt und Sachkenntnis, auf die bei der Vertragserfüllung vertraut werden kann, nicht beachtet wurde.

11.2 Livewords ist niemals haftbar für: (i) Folgeschäden, die der Kunde oder Dritte erlitten haben, wie z.B., aber nicht ausschließlich, indirekte Schäden, Handelsverluste, Verluste aufgrund von Verspätungen, entgangene Gewinne; (ii) Schäden, die der Kunde oder Dritte infolge von Handlungen und/oder Unterlassungen von Dritten, die von Livewords beauftragt wurden, erlitten haben; (iii) Schäden, die der Kunde oder Dritte infolge der Bereitstellung unrichtiger und/oder unvollständiger Daten und/oder Informationen durch oder im Namen des Kunden erlitten haben; und (iv) Schäden, die der Kunde oder Dritte infolge von Mehrdeutigkeit der zu übersetzenden Texte und/oder Sätze erlitten haben.

11.3 Die Haftung von Livewords für ein Versäumnis bei der Ausführung der Arbeit und für eine rechtswidrige Handlung ist in allen Fällen auf den Rechnungsbetrag (ohne MwSt.) des bereits in Rechnung gestellten und/oder gelieferten Teils des betreffenden Vertrags beschränkt, der sich auf die Arbeit bezieht, auf die sich das schädigende Ereignis bezieht oder teilweise damit verbunden ist. Darüber hinaus ist die Haftung von Livewords für ein Versäumnis bei der Ausführung des Werkes und für eine rechtswidrige Handlung in allen Fällen auf einen Betrag von 45.000 EUR für jedes Ereignis oder für jede Folge zusammenhängender Ereignisse beschränkt. Darüber hinaus ist die Haftung von Livewords für einen Fehler bei der Ausführung des Werkes und für eine rechtswidrige Handlung in allen Fällen auf den Betrag beschränkt, der auf der Grundlage des von uns zu diesem Zweck abgeschlossenen Versicherungsvertrages ausgezahlt wird.

11.4 Wenn und soweit sich die Arbeit von Livewords auf die Kommunikation zwischen dem Auftraggeber und einem Dritten, z.B. einem Patienten oder Klienten, über oder im Zusammenhang mit der körperlichen Situation des Patienten bezieht, wird sich Livewords bemühen, die Arbeit so gut wie möglich auszuführen, aber Livewords haftet niemals für Schäden im Zusammenhang mit der vorgenannten Arbeit. Die Beurteilung, ob (die Verwendung) eines zu übersetzenden oder zu bearbeitenden Textes oder die von Livewords gelieferte Übersetzung oder bearbeitete Version eines solchen Textes mit bestimmten Risiken verbunden ist, bleibt vollständig auf Kosten und Risiko des Auftraggebers.

11.5 Livewords haftet niemals für die Beschädigung oder den Verlust von Dokumenten, Informationen oder Datenträgern, die zum Zwecke der Vertragserfüllung zur Verfügung gestellt werden. Livewords haftet auch nicht für Kosten und/oder Schäden, die durch den Einsatz von Informationstechnologie und Telekommunikationsmitteln oder durch den Transport oder die Übermittlung von Informationen oder den Versand von Datenträgern oder durch das Vorhandensein von Computerviren in den von Livewords gelieferten Dateien oder Datenträgern entstehen.

11.6 Livewords haftet in keinem Fall für Schäden, die aus der Verwendung der von Livewords gelieferten USB-Sticks oder anderer verwendeter Datenträger entstehen, oder für Schäden (einschließlich der Übertragung von Computerviren), die durch das Medium des Auftraggebers verursacht werden.

11.7 Livewords garantiert nicht die Richtigkeit der dem Übersetzer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten und haftet niemals für Schäden gleich welcher Art, wenn Livewords sich auf die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten unrichtigen oder unvollständigen Daten stützt, auch wenn diese in gutem Glauben zur Verfügung gestellt wurden. Für den Fall, dass die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten, insbesondere die Terminologie, aufgrund von Ungenauigkeiten im Hinblick auf die Erstellung einer ordnungsgemäßen Übersetzung angepasst werden müssen, ist Livewords berechtigt, dem Auftraggeber hierfür eine Entschädigung in Rechnung zu stellen.

11.8 Der Auftraggeber stellt Livewords von allen Ansprüchen Dritter frei, die (i) aus der Nutzung der gelieferten Arbeit oder im Zusammenhang mit der Arbeit von Livewords für den Auftraggeber entstehen und (ii) aus der angeblichen Verletzung von Eigentums-, Patent-, Urheber- oder anderen geistigen Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages resultieren.

11.9 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten in vollem Umfang zugunsten aller mit Livewords verbundenen Personen – d.h. jeder natürlichen oder juristischen Person, die für oder zugunsten von Livewords arbeitet oder gearbeitet hat, unabhängig davon, ob sie als Angestellter tätig ist oder nicht – sowie aller Dritten, die von Livewords für die Ausführung einer Arbeit beauftragt werden oder in diesem Zusammenhang haftbar sind oder sein könnten. Alles, was in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und zu Gunsten von Livewords festgelegt ist, gilt als unwiderrufliche Drittvereinbarung, die durch unentgeltlichen Titel im Sinne von Artikel 6:253 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs getroffen wurde.

Artikel 12 – Auflösung und höhere Gewalt

12. 1 Wenn der Auftraggeber einer (Zahlungs-)Verpflichtung aus einem mit Livewords geschlossenen Vertrag trotz Aufforderung mit angemessener Fristsetzung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß nachkommt, und wenn der Auftraggeber für insolvent erklärt wird oder wenn ein Insolvenzantrag gestellt wird, wenn der Auftraggeber Zahlungsaufschub beantragt oder gewährt bekommt, wenn ein Schuldenrestrukturierungsprogramm für natürliche Personen für den Kunden für anwendbar erklärt wird oder wenn das Unternehmen des Kunden liquidiert wird, ist Livewords berechtigt, den Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen oder die Erfüllung des Vertrags auszusetzen, ohne dass eine Inverzugsetzung oder ein gerichtliches Eingreifen erforderlich ist, und ohne dass in diesem Zusammenhang Schadenersatz geleistet werden muss. In diesem Fall kann Livewords die sofortige Zahlung aller fälligen Beträge verlangen.

12.2 Wenn Livewords aufgrund von Umständen, die nicht in seinem Risikobereich liegen oder außerhalb seiner Kontrolle liegen, nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, ist Livewords berechtigt, die Vereinbarung aufzulösen, ohne zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet zu sein. Zu solchen Umständen zählen unter anderem: Feuer, Unfälle, Krankheit, Streiks, Verhinderung von durch Livewords eingeschalteten Dritten, Aufruhr, Krieg, terroristische Anschläge, Verkehrs- und Transportbeschränkungen, staatliche Maßnahmen, Störung der Dienste von Telekommunikations- und/oder Internetanbietern und/oder Energieversorgern, Fahrlässigkeit seitens der Anbieter oder andere Umstände, die sich der Kontrolle von Livewords entziehen.

12.3 Im Falle einer Auflösung im Sinne von Artikel 12 Abs. 2 behält Livewords das Recht auf Bezahlung der bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Arbeit sowie auf Entschädigung der entstandenen Kosten und Auslagen.

Artikel 13 – Persönliche Daten

13.1 Livewords folgt den Regeln der Allgemeinen Datenschutzverordnung („DSGVO”). Livewords kann im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages vertrauliche Informationen und persönliche Daten vom Auftraggeber erhalten. Livewords behandelt die erhaltenen Informationen und persönlichen Daten streng vertraulich und speichert sie in Übereinstimmung mit der geltenden Gesetzgebung in sicheren Systemen. Mit Ausnahme der in Artikel 15 Abs. 4 genannten Nutzung werden diese Daten von Livewords nicht für kommerzielle Zwecke verwendet, es sei denn, es wurde ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart. Der Auftraggeber kann die über ihn registrierten Daten einsehen, indem er Livewords kontaktiert. Weitere Informationen darüber, wie Livewords persönliche Daten verarbeitet, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (https://livewords.com/de/datenschutz/).

13.2 Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen eines Vertrags, die in Dokumenten und anderem Material enthalten sind, zu denen Livewords Zugang erhält oder die der Kunde Livewords zur Verfügung stellt, handelt Livewords als (a) „Auftragsverarbeiter” im Sinne der DSGVO, wenn mit dem Kunden ein Verarbeitungsvertrag abgeschlossen wurde, in dem der Kunde die Mittel bestimmt, oder als (b) „für die Verarbeitung Verantwortlicher” im Sinne der DSGVO, wenn mit dem Kunden kein Verarbeitungsvertrag abgeschlossen wurde. Hier gilt Folgendes: (i) während der Laufzeit des jeweiligen Vertrages wird Livewords diese personenbezogenen Daten zum Zweck der Durchführung des vereinbarten Auftrags im Rahmen des Vertrages für den Kunden und in Übereinstimmung mit dessen schriftlichen Anweisungen verarbeiten; (ii) Livewords wird sicherstellen, dass seine Mitarbeiter, soweit sie Zugang zu diesen personenbezogenen Daten haben, die Vertraulichkeit dieser personenbezogenen Daten gegenüber Dritten beachten; (iii) Livewords wird Sicherheitsmaßnahmen gemäß Artikel 32 DSGVO ergreifen; (iv) der Auftraggeber gestattet Livewords die Beauftragung von (Unter-)Verarbeitern für die Ausführung des Auftrags im Rahmen des Vertrags, wobei Livewords den Kunden, sofern der Kunde der für die Verarbeitung Verantwortliche ist, über diesbezügliche Änderungen informiert und der Kunde aus schwerwiegenden Gründen Einwände dagegen erheben kann; (v) wenn mit dem Kunden ein Verarbeitungsvertrag geschlossen und ein (Unter-)Verarbeiter beauftragt wurde, unterliegt letztgenannter Datenschutzmaßnahmen, die mindestens denjenigen entsprechen, die in dem betreffenden Verarbeitungsvertrag enthalten sind; (vi) unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung unterstützt Livewords den Auftraggeber durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, soweit dies möglich ist, bei der Erfüllung der Verpflichtung des Auftraggebers, auf Anfragen zur Ausübung der in Kapitel 3 DSGVO festgelegten Rechte einer oder mehrerer betroffener Personen zu antworten; (vii) unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung und der dem Auftraggeber zur Verfügung stehenden Informationen unterstützt Livewords den Auftraggeber bei der Sicherstellung der Einhaltung der Verpflichtungen gemäß Artikel 32 bis einschließlich 36 DSGVO; (viii) Am Ende der Verarbeitungsdienste wird Livewords nach Wahl des Auftraggebers diese personenbezogenen Daten löschen oder an den Auftraggeber zurückgeben; (ix) Livewords wird dem Auftraggeber auf dessen Kosten alle Informationen zur Verfügung stellen, die notwendig sind, um die Erfüllung der in Artikel 28 DSGVO festgelegten Verpflichtungen nachzuweisen und Prüfungen, einschließlich Inspektionen, durch einen vom Kunden autorisierten Wirtschaftsprüfer zu ermöglichen und dazu beizutragen.

Artikel 14 – Anwendbares Recht und Streitbeilegung

14.1 Auf alle Rechtsverhältnisse zwischen dem Kunden und Livewords, einschließlich derer, die sich aus Vereinbarungen und rechtswidrigen Handlungen ergeben, findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung.

14.2 Streitigkeiten im Zusammenhang mit den Dienstleistungen von Livewords oder diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einschließlich solcher, die sich aus dem Vertrag und rechtswidrigen Handlungen ergeben, werden ausschließlich dem zuständigen Gericht in Amsterdam vorgelegt.

Artikel 15 – Sonstige Bestimmungen

15.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden bei der Handelskammer unter der Nummer: 33238825 hinterlegt. Wenn diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch in einer anderen Sprache als Niederländisch abgefasst sind, ist der niederländische Text stets maßgebend.

15.2 Ein Exemplar dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wird dem Auftraggeber auf erste Anfrage jederzeit kostenlos zugesandt.

15.3 Der Auftraggeber kann die Rechte und/oder Pflichten, die sich aus diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen ergeben, ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Livewords weder ganz noch teilweise übertragen oder belasten. Livewords ist berechtigt, Rechte und/oder Pflichten, die sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergeben, ganz oder teilweise zu übertragen oder zu belasten, und der Auftraggeber erteilt im Voraus seine Zustimmung zu einer solchen Übertragung oder Belastung.

15.4 Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Livewords den Namen des Auftraggebers in Pressemitteilungen und kommerziellen Mitteilungen verwendet.

15.5 Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (I, II und III) ungültig oder nichtig sein, bleiben die übrigen Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam.

15.6 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten mit Wirkung vom 1. Januar 2020. Diese Version ersetzt alle früheren Versionen.

 

II Besondere Bestimmungen in Bezug auf Livewords Go

Zusätzlich zu den allgemeinen Bestimmungen in Kapitel I sind die Artikel 16 bis einschließlich 20 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Verträge anwendbar, die sich auf die Bereitstellung von Diensten durch Livewords für den Nutzer wie unten definiert beziehen.

Artikel 16 – Definitionen von Livewords Go

16.1 Livewords ist der Anbieter eines elektronischen Systems, das die direkte Beauftragung eines Dolmetschers für die Bereitstellung von Dolmetschleistungen in jeder Situation ermöglicht („Livewords Go”).

16.2 „Nutzer” ist jeder Auftraggeber, der ein Nutzer von Livewords Go ist.

Artikel 17 – Verwendung von Livewords Go

17.1 Über https://livewords.com/de/go/ und die Installation der Livewords Go App selbst können Sie herausfinden, wie die App funktioniert. Sie finden Informationen über die Funktionalitäten, Updates der App und zuverlässige Quellen. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, die richtigen Informationen wie Handynummer(n), Angaben zu Name und Adresse, Firmendaten, Bankkontonummer oder Kreditkartendaten anzugeben. Der Nutzer muss jede Änderung dieser Informationen unverzüglich über ‚Mein Konto‘ in der Livewords Go-App registrieren.

17.2 Ein privater Nutzer kann kostenlos ein Konto erstellen, mit dem eine Telefonnummer verknüpft werden kann. Für die Dolmetscherdienste zahlt der Nutzer eine feste Gebühr pro Minute. Die Gebühr wird am Ende jedes Gesprächs über Livewords Go eingezogen. Von Zeit zu Zeit kann Livewords die Gebühr nach Benachrichtigung unter https://livewords.com und über die Livewords Go-App anpassen. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Benutzers, sein Passwort für den Zugang zu Livewords Go mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln.

17.3 Der Nutzer kann seine Gebühr per Kreditkarte oder, falls vereinbart, periodisch nachträglich per Lastschriftverfahren bezahlen. Bei der Registrierung muss der Nutzer die korrekten Zahlungsinformationen angeben.

17.4 Livewords Go kann über den App Store und Google Play heruntergeladen werden, wonach der Nutzer die Schritte von Livewords Go befolgen kann. Wenn Livewords Go mit mobilem Internet verwendet wird, muss der Nutzer über eine geeignete (mobile) Internetverbindung verfügen.

17.5 Der Nutzer darf erst dann davon ausgehen, dass ein Gespräch über Livewords Go beendet ist, wenn er eine Bestätigung dafür erhalten hat. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, nicht zu vergessen, die Verbindung zu Livewords Go nach einem Gespräch zu trennen.

17.6 Im Livewords Go-Konto kann der Nutzer seine Rechnungen und den Gesprächsverlauf (Sprache, Datum, Dauer und Kosten jedes Gesprächs) einsehen.

17.7 Livewords ist nicht verantwortlich für Ausfälle im Netzwerk von Dritten, wie z.B. dem Zahlungsanbieter oder dem Telekommunikationsanbieter.

17.8 Wenn der Nutzer die Dienste von Livewords Go nicht mehr in Anspruch nehmen möchte, muss er nur eine E-Mail an go@livewords.com senden. Es gibt keine Kündigungsfrist; die Dienstleistungen von Livewords Go werden dann sofort eingestellt.

17.9 Livewords Go behält sich das Recht vor, die von ihm auf Livewords Go angebotenen Dienste zu beenden oder zu ändern.

Artikel 18 – Zahlung

18.1 Livewords erhebt die Kosten für die über Livewords Go erworbenen Dolmetschleistungen über die angegebene Kreditkarte oder per Lastschriftverfahren. Wenn ein geschäftlicher Nutzungsvertrag besteht, stellt Livewords die Kosten für die geführten Gespräche einmal im Monat am Monatsende in Rechnung. Zusammen mit der Rechnung versendet Livewords eine Übersicht über die Anzahl der Gespräche, die Sprache, die Dauer und die Kosten jedes Gesprächs.

18.2 Der Nutzer von Livewords Go bezahlt pro Minute. Der Benutzer kann die Anzahl der Minuten festlegen, die er voraussichtlich verbraucht. Die endgültige Abrechnung basiert jedoch auf den tatsächlich verbrauchten Minuten. Der Benutzer kann keine Rechte daraus ableiten, dass er die Anzahl der geschätzten Nutzungsminuten im Voraus festlegt.

18.3 Der Nutzer muss über ein ausreichendes Guthaben auf dem vom Nutzer angegebenen Bankkonto verfügen, so dass Livewords mittels der angegebenen Kreditkarte oder vereinbartem Lastschriftverfahren einziehen kann.

18.4 Wenn der Nutzer nicht rechtzeitig bezahlt (z.B. aufgrund eines unzureichenden Guthabens auf dem Bankkonto oder einer gesperrten oder nicht funktionierenden Kreditkarte), wird das Konto in Livewords Go sofort gesperrt und der Nutzer muss Livewords für alle zusätzlichen Kosten und Schäden entschädigen, die sich aus der verspäteten Zahlung ergeben. Bei verspäteter Zahlung sind ab 30 Tagen nach Rechnungsdatum ebenfalls die gesetzlichen Handelszinsen fällig.

Artikel 19 – Haftung

19.1 Livewords haftet nicht für direkte, indirekte oder Folgeschäden, die sich aus der Verwendung von Livewords Go ergeben.

19.2 Der Nutzer erkennt an, dass die Nutzung der Dienste von Livewords Go, wie z.B. das Starten und Beenden von Live-Gesprächen mit Dolmetschern, die Nutzung des Internets, die Ermittlung eines GPS-Standorts, von der Funktion des Mobiltelefons, (Mobil-)Netzen und Diensten Dritter abhängt. Livewords haftet nicht für Schäden, die durch das unzureichende Funktionieren des Mobiltelefons und/oder der Netze oder Dienste Dritter verursacht werden.

Artikel 20 – Geltende Gesetze und Vorschriften über persönliche Daten

Wie in Artikel 13 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegeben, hält sich Livewords an die DSGVO. Alle persönlichen Daten werden streng vertraulich behandelt und in sicheren Systemen gespeichert. Diese Daten werden niemals für kommerzielle Zwecke verwendet. Der Benutzer kann die über ihn registrierten Daten über die Livewords Go-App oder die persönliche Seite auf https://livewords.com einsehen. Für weitere Informationen darüber, wie Livewords persönliche Daten verarbeitet, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung (https://livewords.com/en/privacy-statement/).

III Besondere Bestimmungen in Bezug auf Livewords Flow

Zusätzlich zu den in Kapitel I enthaltenen allgemeinen Bestimmungen sind Artikel 21 bis einschließlich 25 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Verträge anwendbar, die sich auf die Erbringung von Dienstleistungen durch Livewords für den Kunden beziehen, wie unten in Artikel 21 definiert.

Artikel 21 – Definitionen des Liveword-Flusses

Livewords ist der Anbieter einer Online-Übersetzungsplattform, die es ermöglicht, Websites, Webshops und PIM in einer Private Cloud von Muttersprachlern übersetzen zu lassen und diese Websites, Webshops und PIM direkt veröffentlichen zu lassen, im Folgenden als „Private Cloud“ bezeichnet: „Livewords Flow”.

Artikel 22 – Dienstleistung, Verwendung der Livewords Anwendung

22.1 Im Rahmen des Vertrags und Livewords Flow gelten die folgenden Definitionen:
Anwendung: Die Computersoftware, die Livewords dem Auftraggeber im Rahmen der Vereinbarung zum Zweck der Implementierung von Livewords Flow zur Verfügung stellt.
Server: Ein Computer, der von oder im Namen von Livewords verwaltet wird und über alle notwendigen Einrichtungen verfügt, damit die Anwendung auf diesem Computer korrekt funktioniert.
Service: Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit und Verfügbarmachen und -halten der Anwendung übers Internet
Endnutzer oder Endnutzer: Eine Person oder Personen, die die Anwendung mit Hilfe des Services nutzen.
Notfall: Situation, in der der Dienst nicht zur Verfügung gestellt wird.
Service-Ticket: Ein Notfall, ein Vorfall, eine Änderungsanfrage, eine Informationsanfrage, eine Support-Anfrage, eine regelmäßige Wartungsanfrage oder eine eingereichte Beschwerde, die von einem Mitarbeiter des Livewords-Servicedesks empfangen/aufgenommen wurde.

22.2 Während der Laufzeit der Vereinbarung stellt Livewords dem Kunden den Service zur Verfügung. Livewords gewährt dem Auftraggeber das Recht, auf die Anwendung zuzugreifen und die Anwendung zu nutzen. Im Gegenzug schuldet der Auftraggeber Livewords eine periodische Gebühr („Lizenzgebühr”), die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt wird.

22.3 Livewords garantiert, dass die Anwendung mindestens 99,5 % der Zeit in Übereinstimmung mit den Spezifikationen und Vereinbarungen funktioniert, und unternimmt alle Anstrengungen, um Fehler in der Anwendung zu verhindern und zu korrigieren. Dies schließt nicht die Zeit ein, die für die regelmäßige Wartung erforderlich ist. In diesem Fall wird Livewords den Auftraggeber rechtzeitig im Voraus informieren. Livewords garantiert nicht, dass die Anwendung immer fehlerfrei funktionieren wird.

22.4 Ein Mitarbeiter des Livewords-Servicedesks ist an Werktagen von 8:30 – 19:00 Uhr telefonisch erreichbar, damit der Auftraggeber einen Notfall melden kann. In Absprache erstellt der Mitarbeiter zu diesem Zweck ein Service-Ticket. Ein Service-Ticket kann jederzeit wieder geöffnet werden.

22.5 Livewords beantwortet Fragen, die der Kunde per E-Mail über die Nutzung des Dienstes und den Betrieb der Anwendung an Werktagen von 9:00 – 17:30 Uhr stellt. Wenn die Meldung keine Störung betrifft und die Bearbeitung mehr als 15 Minuten dauert, gilt der dann aktuelle Standard-Stundensatz von Livewords. Dieser Tarif gilt für alle zusätzlichen Arbeiten.

22.6 Innerhalb einer (1) Stunde nach Meldung eines Notfalls, wobei die Reaktions- und Lösungszeiten von Service-Tickets auf Arbeitstagen von 8 Stunden basieren, beginnt ein Mitarbeiter von Livewords mit der Arbeit, die Ursache des Notfalls zu finden und die Ursache zu beseitigen.

22.7 Livewords wird geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die von den Endnutzern mit Hilfe des Services aufgezeichneten und/oder ausgetauschten Daten vor Verlust und unrechtmäßiger Verarbeitung zu schützen. Diese Maßnahmen werden unter Berücksichtigung des Standes der Technik und der damit verbundenen Kosten angemessen sein. Insbesondere wird Livewords gebührende Sorgfalt walten lassen, um zu verhindern, dass Unbefugte über den Service unberechtigten Zugang zu den Daten der Endnutzer erhalten.

22.8 Livewords stellt über das Internet Informationen über die Nutzung des Services und den Betrieb der Anwendung zur Verfügung.

22.9

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I Allgemeine Bestimmungen

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen

1.1 „Livewords” bezeichnet die Concorde Group B.V. und die mit ihr verbundenen Unternehmen, von denen der Auftraggeber Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdienstleistungen und/oder Projektmanagementdienstleistungen im Rahmen der oben genannten Dienstleistungen erwirbt, erwerben wird oder erworben hat.

1.2 „Auftraggeber” bezeichnet jede natürliche oder juristische Person, (i) an die Livewords Angebote richtet, (ii) von der Livewords mit der Erbringung von Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdienstleistungen und/oder Projektmanagement-Dienstleistungen im Zusammenhang mit den oben genannten Dienstleistungen beauftragt wird oder (iii) mit der Livewords einen Vertrag abschließt.

1.3 „Verträge” oder „Vertrag” bezeichnet alle mit Livewords geschlossenen oder zu schließenden Verträge über die Bereitstellung von Dolmetsch- und/oder Übersetzungsdiensten und/oder Projektmanagementdiensten im Zusammenhang mit den oben genannten Diensten, einschließlich der Dienste Livewords Go und Livewords Flow wie in Kapitel II und III definiert und aller anderen von Livewords zu entwickelnden Dienste.

Artikel 2 – Allgemeines

2.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsverhältnisse oder Angebote und/oder Preisangaben zwischen Livewords und dem Auftraggeber, unter ausdrücklichem Ausschluss der vom Auftraggeber verwendeten (allgemeinen) Geschäftsbedingungen.

2.2 Livewords behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen einseitig zu ändern.

Artikel 3 – Angebot und Zustandekommen der Vertrag

3.1 Alle Angebote und/oder Kostenvoranschläge von Livewords sind unverbindlich.

3.2 Ein Vertrag kommt erst zustande, nachdem Livewords dem Auftraggeber den Auftrag schriftlich bestätigt hat. Das Zustandekommen der Vertrag steht jederzeit unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Dolmetschern und/oder Übersetzern und/oder Projektmanagern. Vor dieser Bestätigung kann Livewords ein von ihm unterbreitetes Angebot jederzeit zurückziehen, auch wenn der Auftraggeber Livewords bereits informiert hat, dass dieses Angebot angenommen wurde. Auch wenn dieses Angebot einer Annahmefrist unterliegt, kann Livewords dieses Angebot vor Ablauf der angegebenen Frist zurückziehen.

3.3 Livewords kann Angebote und angegebene Zeiträume jederzeit zurückziehen oder ändern, wenn es vor der Abgabe des Angebots oder der Angabe des Zeitraums nicht die Möglichkeit hatte, den gesamten zu übersetzenden oder zu bearbeitenden Text einzusehen.

3.4 Weicht die Annahme durch den Auftraggeber vom Angebot ab, gilt dies als neues Angebot des Auftraggebers und als Ablehnung des Angebots, auch wenn die Abweichung nur geringfügige Punkte betrifft.

3.5 Livewords kann jede natürliche oder juristische Person, die Livewords einen Auftrag erteilt hat, als Auftraggeber betrachten, es sei denn, sie erklärt ausdrücklich, dass sie im Auftrag, im Namen und auf Kosten eines Dritten handelt, dessen Name und Adresse Livewords gleichzeitig mitgeteilt wird.

3.6 Vertragen und Zusagen von Vertretern oder Mitarbeitern von Livewords sind nur dann verbindlich, wenn diese Vertragen und Zusagen von Livewords ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

3.7 Sollte Livewords begründete Zweifel an der Fähigkeit des Auftraggebers haben, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, ist Livewords berechtigt, vom Auftraggeber eine ausreichende Sicherheit für die Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtung zu verlangen, bevor Livewords mit der Vertragserfüllung beginnt oder diese fortsetzt.

3.8 Es wird davon ausgegangen, dass alle Aufträge ausschließlich an Livewords vergeben und von Livewords angenommen und ausgeführt werden, auch wenn beabsichtigt ist, dass ein Auftrag von einer oder mehreren bestimmten, mit Livewords verbundenen Personen ausgeführt wird – d.h. von jeder natürlichen oder juristischen Person, die für Livewords oder zu Gunsten von Livewords arbeitet oder gearbeitet hat, unabhängig davon, ob sie als Angestellter tätig ist oder nicht. Die Anwendung von Artikel 7:404, 7:407 Abs. 2 und 7:409 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches ist ausgeschlossen.

Artikel 4 – Änderung und Löschung von Aufträgen

4.1 Wenn der Auftraggeber nach Vertragsabschluss Änderungen an einem Auftrag vornehmen möchte, ist Livewords berechtigt, entweder das Lieferdatum und/oder das Honorar zu ändern oder die Ausführung des Auftrags zu verweigern. Im letzteren Fall gelten die Bestimmungen von Artikel 4.3 entsprechend.

4.2 Jegliche Änderungen der zuvor vereinbarten Auftragsbedingungen, die nach dem Zustandekommen der Vertrag vorgenommen werden, treten erst nach schriftlicher Bestätigung durch Livewords in Kraft.

4.3 Wird ein Auftrag vom Auftraggeber storniert, ist der Auftraggeber verpflichtet, den bereits ausgeführten Teil des Auftrags vollständig zu bezahlen. Darüber hinaus ist der Auftraggeber verpflichtet, für bereits durchgeführte Recherchetätigkeiten für den verbleibenden Teil des Auftrags eine Entschädigung auf der Grundlage des zu diesem Zeitpunkt geltenden Stundensatzes zu zahlen. Nach Erhalt der genannten Zahlungen stellt Livewords dem Auftraggeber auf dessen Wunsch die bereits ausgeführten Arbeiten zur Verfügung, wobei Livewords in diesem Fall keine Garantie für die Qualität der gelieferten Arbeit übernimmt. Darüber hinaus kann Livewords dem Auftraggebern einen Betrag in Höhe von 50% des Honorars für den nicht ausgeführten Teil des Auftrags und/oder 50% des Auftragswerts als Entschädigung in Rechnung stellen, wenn Livewords Zeit für die Ausführung des stornierten Auftrags reserviert oder bereits eine Übersetzung in Auftrag gegeben hat.

4.4 Wird ein Dolmetschauftrag, aus welchem Grund auch immer, vom Auftraggeber vor Beginn dieses Dolmetschauftrags storniert, ist der Auftraggeber verpflichtet, Livewords die Kosten gemäß der nachstehenden Übersicht zu erstatten.

Im Falle der Stornierung eines Konsekutivdolmetschauftrags:

Im Falle der Stornierung eines Simultandolmetschauftrags:

Livewords behält sich das Recht vor, in Fällen, in denen (i) ein Dolmetschauftrag von einem Auftraggebern angefordert wird, für den Livewords bisher keine Dienstleistungen erbracht hat oder mit dem Livewords bisher keine Geschäftsbeziehung hatte, oder (ii) der Dolmetschauftrag ein solches Großprojekt umfasst, nach alleinigem Ermessen von Livewords vom Auftraggebern vor einem solchen Dolmetschauftrag eine Anzahlung in Höhe der Hälfte des Betrags des betreffenden Dolmetschauftrags zu verlangen.

Artikel 5 – Schweigepflicht

Livewords ist zur Geheimhaltung aller vertraulichen Informationen verpflichtet, die ihm im Zusammenhang mit der Erfüllung der Vertrag mitgeteilt werden. Livewords verpflichtet sich, dass seine Mitarbeiter und von ihm beauftragte Dritte die Vertraulichkeit einhalten. Livewords kann jedoch nicht für einen unerwarteten Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht durch seine Mitarbeiter oder von ihm beauftragte Dritte haftbar gemacht werden, wenn es plausibel argumentieren kann, dass es nicht in der Lage war, diesen Verstoß zu verhindern.

Artikel 6 – Urheberrecht / Geistiges Eigentum

6.1 Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, gehen die Urheberrechte an den angefertigten Übersetzungen auf den Auftraggeber über, wenn dieser alle seine finanziellen und sonstigen Verpflichtungen in Bezug auf den betreffenden Auftrag vollständig erfüllt hat.

6.2 Übersetzungsspeicher können als Hilfsmittel bei der Erstellung von Übersetzungen verwendet werden. Livewords garantiert, dass keine vertraulichen Informationen reproduziert werden, wenn Teile des Ausgangstextes in Translation Memories gespeichert und wiederverwendet werden. Soweit sich aus der Verwendung von Translation Memories Rechte wie Urheber- und/oder Datenbankrechte ergeben, fallen diese an Livewords, sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart.

6.3 Der Auftraggeber stellt Livewords von allen Ansprüchen Dritter frei, die sich aus einer angeblichen Verletzung von Eigentums-, Patent-, Urheber- oder anderen geistigen Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages ergeben.

Artikel 7 – Ausführung von Aufträgen

7.1 Livewords bemüht sich um die bestmögliche Ausführung für seine Dolmetscher- und/oder Übersetzungsdienste und/oder Projektmanagement-Dienste. Die Aufträge werden nach bestem Wissen und Können und mit der erforderlichen Sachkenntnis ausgeführt. Livewords garantiert jedoch nicht, dass ein beabsichtigtes Ergebnis erreicht wird; es besteht daher keine Ergebnisverpflichtung.

7.2 Livewords hat das Recht, Dritte mit der Ausführung eines Vertrages (ganz oder teilweise) zu beauftragen, unbeschadet der Verantwortung von Livewords für die ordnungsgemäße Erfüllung der Vertrag.

7.3 Auf Anfrage von Livewords ist der Auftraggeber verpflichtet, den Gegenstand des auszuführenden Auftrags zu erläutern und Livewords die relevante Dokumentation und Terminologie, sofern vorhanden, zur Verfügung zu stellen. Der Versand solcher Informationen erfolgt stets auf Kosten und Risiko des Auftraggebers.

7.4 Wenn der Auftraggeber bei Auftragserteilung ausdrücklich angibt, dass bestimmte spezifische Begriffe für die Ausführung des Auftrags verwendet werden sollen, wird Livewords dies bei der Ausführung des Auftrags berücksichtigen, vorausgesetzt, dass Livewords eine Liste der bevorzugten Begriffe zur Verfügung gestellt wird.

7.5 Livewords ist verpflichtet, angemessene, rechtzeitig und schriftlich erteilte Anweisungen für die Durchführung der Arbeit seiner Dolmetscher- und/oder Übersetzungsdienste zu befolgen, soweit dies seine Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt. Livewords ist nicht verpflichtet, Übersetzungsarbeiten ausschließlich von vereidigten Übersetzern ausführen zu lassen, noch ist es verpflichtet, seine Dienstleistungen ausschließlich von (vorläufig) beeidigten Dolmetschern oder Übersetzern ausführen zu lassen.

7.6 Der Auftraggeber muss für normale und gute Bedingungen sorgen, unter denen die Dolmetschleistungen vor Ort erbracht werden sollen. Der Auftraggeber muss sicherstellen, dass die Bedingungen mindestens den einschlägigen gesetzlichen Anforderungen entsprechen, die im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen gestellt werden.

7.7 Wenn ein Auftrag eine schriftliche Übersetzung beinhaltet, muss der Auftraggeber einen deutlich lesbaren Text zur Verfügung stellen. Ist dies nicht der Fall, kann Livewords einen höheren Satz als den vereinbarten Satz für die Arbeit berechnen.

7.8 Der Auftraggeber muss stets die Richtigkeit wesentlicher Inhalte einer Übersetzung überprüfen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Geldbeträge, Wertzahlen, technische, medizinische, juristische, finanziell-ökonomische oder andere Fachbegriffe.

Artikel 8 – Lieferdatum und -zeit

8.1 Der vereinbarte Liefertermin ist immer ein Zieltermin und keine strenge Frist, es sei denn, es wurde ausdrücklich und schriftlich etwas anderes vereinbart. Livewords wird den Auftraggeber unverzüglich benachrichtigen, wenn er feststellt oder erwartet, dass er nicht in der Lage sein wird, die Lieferung rechtzeitig auszuführen.

8.2 Wenn Livewords mit dem Auftraggeber keinen Liefertermin vereinbart hat, hat Livewords das Recht, den Liefertermin nach billigem Ermessen selbst zu bestimmen.

8.3 Wurde ausdrücklich schriftlich ein strikter Liefertermin vereinbart und hält Livewords diesen Termin aus Gründen, die ihm zuzuschreiben sind, nicht ein, hat der Auftraggeber das Recht, den Vertrag einseitig zu kündigen, sofern es dem Auftraggeber nicht zumutbar ist, noch länger auf die Erfüllung zu warten. In diesem Fall ist Livewords zu keinerlei Schadensersatz verpflichtet. Diese Kündigung lässt die Verpflichtung des Auftraggebers, für den bereits ausgeführten Teil des Auftrags zu zahlen, unberührt.

8.4 Die Lieferung gilt zum Zeitpunkt der Versendung durch Livewords als erfolgt. Als Zeitpunkt des Versands gilt der Zeitpunkt, an dem ein Dokument verschickt oder einem Kurier übergeben wird oder – im Falle der elektronischen Übermittlung (per Fax, E-Mail, Modem, FTP usw.) – der Zeitpunkt, an dem das Medium die Übermittlung abgeschlossen hat.

8.5 Im Zusammenhang mit der Vertragserfüllung ist der Auftraggeber verpflichtet, alles zu tun, was vernünftigerweise notwendig oder wünschenswert ist, um Livewords eine rechtzeitige Lieferung zu ermöglichen.

8.6 Livewords wird eine Übersetzung liefern, die in der vereinbarten Weise erstellt wurde. Wenn eine elektronisch erstellte Übersetzung geliefert wird, wird sie einmal ohne jegliche Garantie und ohne Verpflichtung zum Ersatz geliefert. Livewords ist nicht verpflichtet, aber berechtigt, Übersetzungsarbeiten in Teilen zu liefern.

8.7 Der Auftraggeber ist verpflichtet, seine volle Mitwirkung auf die Lieferung des vertragsgemäß ausgeführten Auftrags auszudehnen. Der Auftraggeber ist auch in Verzug, ohne dass es einer vorherigen Aufforderung bedarf, wenn der Auftraggeber sich weigert, den ausgeführten Auftrag entgegenzunehmen; in diesem Fall gelten die Bestimmungen von Artikel 9 entsprechend.

Artikel 9 – Honorar und Bezahlung

9.1 Das Honorar basiert auf dem von Livewords verwendeten Wort- und/oder Stundensatz. Zusätzlich zu seinem Honorar stellt Livewords dem Auftraggeber alle Auslagen in Rechnung, die mit der Ausführung des Auftrags zusammenhängen. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, wird für jeden Auftrag ein Mindestsatz für jede Sprachkombination in Rechnung gestellt.

9.2 Alle von Livewords verwendeten Angebote und/oder Tarife können periodisch angepasst werden.

9.3 Die von Livewords angegebenen Angebote und/oder Tarife gelten ausschließlich für die Ausführung des Auftrags gemäß den vereinbarten Spezifikationen. Im Falle von Änderungen bei der Ausführung des Vertrags ist Livewords berechtigt, diese Änderungen gemäß dem zu diesem Zeitpunkt verwendeten Tarif in Rechnung zu stellen.

9.4 Livewords ist berechtigt, den vereinbarten Preis zu erhöhen, wenn der Auftraggeber Livewords beispielsweise Texte zur Verfügung stellt, die ungewöhnliche Anstrengungen erfordern, unklare Kopien, unzureichende Computersoftware oder Datendateien, die es für Livewords erforderlich machen, mehr Arbeit zu leisten oder mehr Kosten zu verursachen, als Livewords bei Abschluss des Vertrags vernünftigerweise hätte vorhersehen müssen.

9.5 Alle angegebenen Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.

9.6 Alle Reise-, Unterkunfts- und sonstigen Kosten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages gehen zu Lasten des Auftraggebern.

9.7 Die Zahlung hat spätestens innerhalb von fünfzehn (15) Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne jegliche Abzüge, Aufrechnung oder Aussetzung durch Überweisung auf das Giro- und/oder Bankkonto von Livewords in der auf der Rechnung angegebenen Währung zu erfolgen.

9.8 Erfolgt die Zahlung nicht rechtzeitig, gerät der Auftraggeber sofort in Verzug, ohne dass eine Inverzugsetzung erforderlich ist. In diesem Fall schuldet der Auftraggeber (i) die gesetzlichen Handelszinsen auf den Rechnungsbetrag ab dem Datum des Beginns des Zahlungsverzugs bis zum Datum der vollständigen Zahlung und (ii) alle außergerichtlichen Inkassokosten. In einem solchen Fall ist Livewords auch berechtigt, seine (anderen) Dienstleistungen und/oder Arbeiten für den Auftraggeber mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Livewords hat das Recht, den Besitz aller in Erfüllung des Vertrags fertiggestellten Arbeiten so lange zu behalten, bis alle oben genannten Kosten und Beträge vollständig bezahlt sind.

9.9 Die vom Auftraggeber geleisteten Zahlungen werden erstens zur Begleichung aller fälligen Kosten, zweitens zur Begleichung der aufgelaufenen Zinsen und anschließend zur Begleichung der Hauptsumme der ältesten offenen Rechnungen verwendet, auch wenn der Auftraggeber angibt, dass sich die Zahlung auf eine spätere Rechnung bezieht.

9.10 Livewords ist stets berechtigt, eine Vorauszahlung eines Teils des Preises für die Erfüllung des Vertrags zu verlangen. Wenn der Auftraggeber nicht bereit ist, einen Teil der Beträge im Voraus zu bezahlen, ist Livewords berechtigt, seine Arbeit einzustellen. In diesem Fall verfällt jeder vereinbarte Zeitraum, innerhalb dessen eine Dienstleistung oder ein Teil einer Dienstleistung in Erfüllung der Vertrag beendet wäre.

9.11 Livewords hat das Recht, dem Auftraggeber 50% der einmaligen Entschädigungen mittels einer Rechnung nach Erhalt der Annahme durch den Auftraggeber in Rechnung zu stellen. Darüber hinaus hat Livewords das Recht, beim Abschluss des Vertrags und während der Ausführung des Vertrags (zusätzliche) Sicherheiten zu verlangen, wenn Livewords dazu Anlass hat.

Artikel 10 – Reklamationen und Streitigkeiten

10.1 Der Auftraggeber muss Livewords so schnell wie möglich, spätestens jedoch zehn (10) Werktage nach der Lieferung, schriftlich über Beschwerden bezüglich der gelieferten Arbeit informieren. Die Benachrichtigung über eine Beschwerde entbindet den Auftraggeber nicht von seiner Zahlungsverpflichtung.

10.2 Wenn der Auftraggeber Livewords nicht innerhalb der in Artikel 10 Abs. 1 oben genannten Frist schriftlich über etwaige Beschwerden informiert hat, wird davon ausgegangen, dass der Auftraggeber das gelieferte Werk vollständig akzeptiert hat.

10.3 Jegliche Änderungen, die Livewords auf Wunsch des Auftraggebers an irgendeinem Teil des übersetzten oder bearbeiteten Textes vornimmt, stellen keine Bestätigung seitens Livewords dar, einen unzureichend ausgeführten Auftrag geliefert zu haben.

10.4 Stellt der Auftraggeber die Richtigkeit bestimmter Passagen der Übersetzung in Frage und bittet Livewords um einen Kommentar und kann Livewords im Nachhinein plausibel machen, dass die gelieferten Übersetzungen nicht fehlerhaft sind, so ist der Auftraggeber verpflichtet, Livewords für die zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden und alle anderen in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten vollumfänglich zu entschädigen.

10.5 Ist eine Beschwerde berechtigt, ist Livewords berechtigt, die gelieferte Arbeit innerhalb einer angemessenen Frist zu verbessern oder zu ersetzen. Kann Livewords der geforderten Verbesserung oder dem Ersatz nicht in angemessener Weise nachkommen, kann Livewords den Preis reduzieren.

10.6 Das Beschwerderecht des Auftraggebers erlischt, wenn der Auftraggeber den beanstandeten Teil der gelieferten Arbeit bearbeitet oder andere damit beauftragt hat, unabhängig davon, ob der Auftraggeber die gelieferte Arbeit nachträglich an einen Dritten geliefert hat oder nicht.

Artikel 11 – Haftung und Gewährleistung

11.1 Livewords haftet gegenüber dem Auftraggebern nur für Schäden, die die direkte und nachweisbare Folge eines Livewords zuzuschreibenden Versäumnisses bei der Vertragserfüllung sind, soweit dieses Versäumnis darin besteht, dass die Sorgfalt und Sachkenntnis, auf die bei der Vertragserfüllung vertraut werden kann, nicht beachtet wurde.

11.2 Livewords ist niemals haftbar für: (i) Folgeschäden, die der Auftraggeber oder Dritte erlitten haben, wie z.B., aber nicht ausschließlich, indirekte Schäden, Handelsverluste, Verluste aufgrund von Verspätungen, entgangene Gewinne; (ii) Schäden, die der Auftraggeber oder Dritte infolge von Handlungen und/oder Unterlassungen von Dritten, die von Livewords beauftragt wurden, erlitten haben; (iii) Schäden, die der Auftraggeber oder Dritte infolge der Bereitstellung unrichtiger und/oder unvollständiger Daten und/oder Informationen durch oder im Namen des Auftraggebern erlitten haben; und (iv) Schäden, die der Auftraggeber oder Dritte infolge von Mehrdeutigkeit der zu übersetzenden Texte und/oder Sätze erlitten haben.

11.3 Die Haftung von Livewords für ein Versäumnis bei der Ausführung der Arbeit und für eine rechtswidrige Handlung ist in allen Fällen auf den Rechnungsbetrag (ohne MwSt.) des bereits in Rechnung gestellten und/oder gelieferten Teils des betreffenden Vertrags beschränkt, der sich auf die Arbeit bezieht, auf die sich das schädigende Ereignis bezieht oder teilweise damit verbunden ist. Darüber hinaus ist die Haftung von Livewords für ein Versäumnis bei der Ausführung des Werkes und für eine rechtswidrige Handlung in allen Fällen auf einen Betrag von 45.000 EUR für jedes Ereignis oder für jede Folge zusammenhängender Ereignisse beschränkt. Darüber hinaus ist die Haftung von Livewords für einen Fehler bei der Ausführung des Werkes und für eine rechtswidrige Handlung in allen Fällen auf den Betrag beschränkt, der auf der Grundlage des von uns zu diesem Zweck abgeschlossenen Versicherungsvertrages ausgezahlt wird.

11.4 Wenn und soweit sich die Arbeit von Livewords auf die Kommunikation zwischen dem Auftraggeber und einem Dritten, z.B. einem Patienten oder Klienten, über oder im Zusammenhang mit der körperlichen Situation des Patienten bezieht, wird sich Livewords bemühen, die Arbeit so gut wie möglich auszuführen, aber Livewords haftet niemals für Schäden im Zusammenhang mit der vorgenannten Arbeit. Die Beurteilung, ob (die Verwendung) eines zu übersetzenden oder zu bearbeitenden Textes oder die von Livewords gelieferte Übersetzung oder bearbeitete Version eines solchen Textes mit bestimmten Risiken verbunden ist, bleibt vollständig auf Kosten und Risiko des Auftraggebers.

11.5 Livewords haftet niemals für die Beschädigung oder den Verlust von Dokumenten, Informationen oder Datenträgern, die zum Zwecke der Vertragserfüllung zur Verfügung gestellt werden. Livewords haftet auch nicht für Kosten und/oder Schäden, die durch den Einsatz von Informationstechnologie und Telekommunikationsmitteln oder durch den Transport oder die Übermittlung von Informationen oder den Versand von Datenträgern oder durch das Vorhandensein von Computerviren in den von Livewords gelieferten Dateien oder Datenträgern entstehen.

11.6 Livewords haftet in keinem Fall für Schäden, die aus der Verwendung der von Livewords gelieferten USB-Sticks oder anderer verwendeter Datenträger entstehen, oder für Schäden (einschließlich der Übertragung von Computerviren), die durch das Medium des Auftraggebers verursacht werden.

11.7 Livewords garantiert nicht die Richtigkeit der dem Übersetzer vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten und haftet niemals für Schäden gleich welcher Art, wenn Livewords sich auf die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten unrichtigen oder unvollständigen Daten stützt, auch wenn diese in gutem Glauben zur Verfügung gestellt wurden. Für den Fall, dass die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Daten, insbesondere die Terminologie, aufgrund von Ungenauigkeiten im Hinblick auf die Erstellung einer ordnungsgemäßen Übersetzung angepasst werden müssen, ist Livewords berechtigt, dem Auftraggeber hierfür eine Entschädigung in Rechnung zu stellen.

11.8 Der Auftraggeber stellt Livewords von allen Ansprüchen Dritter frei, die (i) aus der Nutzung der gelieferten Arbeit oder im Zusammenhang mit der Arbeit von Livewords für den Auftraggeber entstehen und (ii) aus der angeblichen Verletzung von Eigentums-, Patent-, Urheber- oder anderen geistigen Eigentumsrechten im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages resultieren.

11.9 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten in vollem Umfang zugunsten aller mit Livewords verbundenen Personen – d.h. jeder natürlichen oder juristischen Person, die für oder zugunsten von Livewords arbeitet oder gearbeitet hat, unabhängig davon, ob sie als Angestellter tätig ist oder nicht – sowie aller Dritten, die von Livewords für die Ausführung einer Arbeit beauftragt werden oder in diesem Zusammenhang haftbar sind oder sein könnten. Alles, was in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und zu Gunsten von Livewords festgelegt ist, gilt als unwiderrufliche DrittVertrag, die durch unentgeltlichen Titel im Sinne von Artikel 6:253 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs getroffen wurde.

Artikel 12 – Auflösung und höhere Gewalt

  1. 1 Wenn der Auftraggeber einer (Zahlungs-)Verpflichtung aus einem mit Livewords geschlossenen Vertrag trotz Aufforderung mit angemessener Fristsetzung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß nachkommt, und wenn der Auftraggeber für insolvent erklärt wird oder wenn ein Insolvenzantrag gestellt wird, wenn der Auftraggeber Zahlungsaufschub beantragt oder gewährt bekommt, wenn ein Schuldenrestrukturierungsprogramm für natürliche Personen für den Auftraggebern für anwendbar erklärt wird oder wenn das Unternehmen des Auftraggebern liquidiert wird, ist Livewords berechtigt, den Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen oder die Erfüllung des Vertrags auszusetzen, ohne dass eine Inverzugsetzung oder ein gerichtliches Eingreifen erforderlich ist, und ohne dass in diesem Zusammenhang Schadensersatz geleistet werden muss. In diesem Fall kann Livewords die sofortige Zahlung aller fälligen Beträge verlangen.

12.2 Wenn Livewords aufgrund von Umständen, die nicht in seinem Risikobereich liegen oder außerhalb seiner Kontrolle liegen, nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, ist Livewords berechtigt, die Vertrag aufzulösen, ohne zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet zu sein. Zu solchen Umständen zählen unter anderem: Feuer, Unfälle, Krankheit, Streiks, Verhinderung von durch Livewords eingeschalteten Dritten, Aufruhr, Krieg, terroristische Anschläge, Verkehrs- und Transportbeschränkungen, staatliche Maßnahmen, Störung der Dienste von Telekommunikations- und/oder Internetanbietern und/oder Energieversorgern, Fahrlässigkeit seitens der Anbieter oder andere Umstände, die sich der Kontrolle von Livewords entziehen.

12.3 Im Falle einer Auflösung im Sinne von Artikel 12 Abs. 2 behält Livewords das Recht auf Bezahlung der bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Arbeit sowie auf Entschädigung der entstandenen Kosten und Auslagen.

Artikel 13 – Persönliche Daten

13.1 Livewords folgt den Regeln der Allgemeinen Datenschutzverordnung („DSGVO”). Livewords kann im Zusammenhang mit der Erfüllung des Vertrages vertrauliche Informationen und persönliche Daten vom Auftraggeber erhalten. Livewords behandelt die erhaltenen Informationen und persönlichen Daten streng vertraulich und speichert sie in Übereinstimmung mit der geltenden Gesetzgebung in sicheren Systemen. Mit Ausnahme der in Artikel 15 Abs. 4 genannten Nutzung werden diese Daten von Livewords nicht für kommerzielle Zwecke verwendet, es sei denn, es wurde ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart. Der Auftraggeber kann die über ihn registrierten Daten einsehen, indem er Livewords kontaktiert. Weitere Informationen darüber, wie Livewords persönliche Daten verarbeitet, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (https://livewords.com/de/datenschutz/).

13.2 Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen eines Vertrags, die in Dokumenten und anderem Material enthalten sind, zu denen Livewords Zugang erhält oder die der Auftraggeber Livewords zur Verfügung stellt, handelt Livewords als (a) „Auftragsverarbeiter” im Sinne der DSGVO, wenn mit dem Auftraggebern ein Verarbeitungsvertrag abgeschlossen wurde, in dem der Auftraggeber die Mittel bestimmt, oder als (b) „für die Verarbeitung Verantwortlicher” im Sinne der DSGVO, wenn mit dem Auftraggebern kein Verarbeitungsvertrag abgeschlossen wurde. Hier gilt Folgendes: (i) während der Laufzeit des jeweiligen Vertrages wird Livewords diese personenbezogenen Daten zum Zweck der Durchführung des vereinbarten Auftrags im Rahmen des Vertrages für den Auftraggebern und in Übereinstimmung mit dessen schriftlichen Anweisungen verarbeiten; (ii) Livewords wird sicherstellen, dass seine Mitarbeiter, soweit sie Zugang zu diesen personenbezogenen Daten haben, die Vertraulichkeit dieser personenbezogenen Daten gegenüber Dritten beachten; (iii) Livewords wird Sicherheitsmaßnahmen gemäß Artikel 32 DSGVO ergreifen; (iv) der Auftraggeber gestattet Livewords die Beauftragung von (Unter-)Verarbeitern für die Ausführung des Auftrags im Rahmen des Vertrags, wobei Livewords den Auftraggebern, sofern der Auftraggeber der für die Verarbeitung Verantwortliche ist, über diesbezügliche Änderungen informiert und der Auftraggeber aus schwerwiegenden Gründen Einwände dagegen erheben kann; (v) wenn mit dem Auftraggebern ein Verarbeitungsvertrag geschlossen und ein (Unter-)Verarbeiter beauftragt wurde, unterliegt letztgenannter Datenschutzmaßnahmen, die mindestens denjenigen entsprechen, die in dem betreffenden Verarbeitungsvertrag enthalten sind; (vi) unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung unterstützt Livewords den Auftraggeber durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, soweit dies möglich ist, bei der Erfüllung der Verpflichtung des Auftraggebers, auf Anfragen zur Ausübung der in Kapitel 3 DSGVO festgelegten Rechte einer oder mehrerer betroffener Personen zu antworten; (vii) unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung und der dem Auftraggeber zur Verfügung stehenden Informationen unterstützt Livewords den Auftraggeber bei der Sicherstellung der Einhaltung der Verpflichtungen gemäß Artikel 32 bis einschließlich 36 DSGVO; (viii) Am Ende der Verarbeitungsdienste wird Livewords nach Wahl des Auftraggebers diese personenbezogenen Daten löschen oder an den Auftraggeber zurückgeben; (ix) Livewords wird dem Auftraggeber auf dessen Kosten alle Informationen zur Verfügung stellen, die notwendig sind, um die Erfüllung der in Artikel 28 DSGVO festgelegten Verpflichtungen nachzuweisen und Prüfungen, einschließlich Inspektionen, durch einen vom Auftraggebern autorisierten Wirtschaftsprüfer zu ermöglichen und dazu beizutragen.

Artikel 14 – Anwendbares Recht und Streitbeilegung

14.1 Auf alle Rechtsverhältnisse zwischen dem Auftraggebern und Livewords, einschließlich derer, die sich aus Vertragen und rechtswidrigen Handlungen ergeben, findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung.

14.2 Streitigkeiten im Zusammenhang mit den Dienstleistungen von Livewords oder diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einschließlich solcher, die sich aus dem Vertrag und rechtswidrigen Handlungen ergeben, werden ausschließlich dem zuständigen Gericht in Amsterdam vorgelegt.

Artikel 15 – Sonstige Bestimmungen

15.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden bei der Handelskammer unter der Nummer: 33238825 hinterlegt. Wenn diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch in einer anderen Sprache als Niederländisch abgefasst sind, ist der niederländische Text stets maßgebend.

15.2 Ein Exemplar dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wird dem Auftraggeber auf erste Anfrage jederzeit kostenlos zugesandt.

15.3 Der Auftraggeber kann die Rechte und/oder Pflichten, die sich aus diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen ergeben, ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Livewords weder ganz noch teilweise übertragen oder belasten. Livewords ist berechtigt, Rechte und/oder Pflichten, die sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergeben, ganz oder teilweise zu übertragen oder zu belasten, und der Auftraggeber erteilt im Voraus seine Zustimmung zu einer solchen Übertragung oder Belastung.

15.4 Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass Livewords den Namen des Auftraggebers in Pressemitteilungen und kommerziellen Mitteilungen verwendet.

15.5 Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (I, II und III) ungültig oder nichtig sein, bleiben die übrigen Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam.

15.6 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten mit Wirkung vom 1. Januar 2020. Diese Version ersetzt alle früheren Versionen.

 

II Besondere Bestimmungen in Bezug auf Livewords Go

Zusätzlich zu den allgemeinen Bestimmungen in Kapitel I sind die Artikel 16 bis einschließlich 20 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Verträge anwendbar, die sich auf die Bereitstellung von Diensten durch Livewords für den Nutzer wie unten definiert beziehen.

Artikel 16 – Definitionen von Livewords Go

16.1 Livewords ist der Anbieter eines elektronischen Systems, das die direkte Beauftragung eines Dolmetschers für die Bereitstellung von Dolmetschleistungen in jeder Situation ermöglicht („Livewords Go”).

16.2 „Nutzer” ist jeder Auftraggeber, der ein Nutzer von Livewords Go ist.

Artikel 17 – Verwendung von Livewords Go

17.1 Über https://livewords.com/de/go/ und die Installation der Livewords Go App selbst können Sie herausfinden, wie die App funktioniert. Sie finden Informationen über die Funktionalitäten, Updates der App und zuverlässige Quellen. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, die richtigen Informationen wie Handynummer(n), Angaben zu Name und Adresse, Firmendaten, Bankkontonummer oder Kreditkartendaten anzugeben. Der Nutzer muss jede Änderung dieser Informationen unverzüglich über ‚Mein Konto‘ in der Livewords Go-App registrieren.

17.2 Ein privater Nutzer kann kostenlos ein Konto erstellen, mit dem eine Telefonnummer verknüpft werden kann. Für die Dolmetscherdienste zahlt der Nutzer eine feste Gebühr pro Minute. Die Gebühr wird am Ende jedes Gesprächs über Livewords Go eingezogen. Von Zeit zu Zeit kann Livewords die Gebühr nach Benachrichtigung unter https://livewords.com und über die Livewords Go-App anpassen. Es liegt in der eigenen Verantwortung des Nutzers, sein Passwort für den Zugang zu Livewords Go mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln.

17.3 Der Nutzer kann seine Gebühr per Kreditkarte oder, falls vereinbart, periodisch nachträglich per Lastschriftverfahren bezahlen. Bei der Registrierung muss der Nutzer die korrekten Zahlungsinformationen angeben.

17.4 Livewords Go kann über den App Store und Google Play heruntergeladen werden, wonach der Nutzer die Schritte von Livewords Go befolgen kann. Wenn Livewords Go mit mobilem Internet verwendet wird, muss der Nutzer über eine geeignete (mobile) Internetverbindung verfügen.

17.5 Der Nutzer darf erst dann davon ausgehen, dass ein Gespräch über Livewords Go beendet ist, wenn er eine Bestätigung dafür erhalten hat. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, nicht zu vergessen, die Verbindung zu Livewords Go nach einem Gespräch zu trennen.

17.6 Im Livewords Go-Konto kann der Nutzer seine Rechnungen und den Gesprächsverlauf (Sprache, Datum, Dauer und Kosten jedes Gesprächs) einsehen.

17.7 Livewords ist nicht verantwortlich für Ausfälle im Netzwerk von Dritten, wie z.B. dem Zahlungsanbieter oder dem Telekommunikationsanbieter.

17.8 Wenn der Nutzer die Dienste von Livewords Go nicht mehr in Anspruch nehmen möchte, muss er nur eine E-Mail an go@livewords.com senden. Es gibt keine Kündigungsfrist; die Dienstleistungen von Livewords Go werden dann sofort eingestellt.

17.9 Livewords Go behält sich das Recht vor, die von ihm auf Livewords Go angebotenen Dienste zu beenden oder zu ändern.

Artikel 18 – Zahlung

18.1 Livewords erhebt die Kosten für die über Livewords Go erworbenen Dolmetschleistungen über die angegebene Kreditkarte oder per Lastschriftverfahren. Wenn ein geschäftlicher Nutzungsvertrag besteht, stellt Livewords die Kosten für die geführten Gespräche einmal im Monat am Monatsende in Rechnung. Zusammen mit der Rechnung versendet Livewords eine Übersicht über die Anzahl der Gespräche, die Sprache, die Dauer und die Kosten jedes Gesprächs.

18.2 Der Nutzer von Livewords Go bezahlt pro Minute. Der Nutzer kann die Anzahl der Minuten festlegen, die er voraussichtlich verbraucht. Die endgültige Abrechnung basiert jedoch auf den tatsächlich verbrauchten Minuten. Der Nutzer kann keine Rechte daraus ableiten, dass er die Anzahl der geschätzten Nutzungsminuten im Voraus festlegt.

18.3 Der Nutzer muss über ein ausreichendes Guthaben auf dem vom Nutzer angegebenen Bankkonto verfügen, so dass Livewords mittels der angegebenen Kreditkarte oder vereinbartem Lastschriftverfahren einziehen kann.

18.4 Wenn der Nutzer nicht rechtzeitig bezahlt (z.B. aufgrund eines unzureichenden Guthabens auf dem Bankkonto oder einer gesperrten oder nicht funktionierenden Kreditkarte), wird das Konto in Livewords Go sofort gesperrt und der Nutzer muss Livewords für alle zusätzlichen Kosten und Schäden entschädigen, die sich aus der verspäteten Zahlung ergeben. Bei verspäteter Zahlung sind ab 30 Tagen nach Rechnungsdatum ebenfalls die gesetzlichen Handelszinsen fällig.

Artikel 19 – Haftung

19.1 Livewords haftet nicht für direkte, indirekte oder Folgeschäden, die sich aus der Verwendung von Livewords Go ergeben.

19.2 Der Nutzer erkennt an, dass die Nutzung der Dienste von Livewords Go, wie z.B. das Starten und Beenden von Live-Gesprächen mit Dolmetschern, die Nutzung des Internets, die Ermittlung eines GPS-Standorts, von der Funktion des Mobiltelefons, (Mobil-)Netzen und Diensten Dritter abhängt. Livewords haftet nicht für Schäden, die durch das unzureichende Funktionieren des Mobiltelefons und/oder der Netze oder Dienste Dritter verursacht werden.

Artikel 20 – Geltende Gesetze und Vorschriften über persönliche Daten

Wie in Artikel 13 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegeben, hält sich Livewords an die DSGVO. Alle persönlichen Daten werden streng vertraulich behandelt und in sicheren Systemen gespeichert. Diese Daten werden niemals für kommerzielle Zwecke verwendet. Der Nutzer kann die über ihn registrierten Daten über die Livewords Go-App oder die persönliche Seite auf https://livewords.com einsehen. Für weitere Informationen darüber, wie Livewords persönliche Daten verarbeitet, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung (https://livewords.com/en/privacy-statement/).

III Besondere Bestimmungen in Bezug auf Livewords Flow

Zusätzlich zu den in Kapitel I enthaltenen allgemeinen Bestimmungen sind Artikel 21 bis einschließlich 25 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Verträge anwendbar, die sich auf die Erbringung von Dienstleistungen durch Livewords für den Auftraggebern beziehen, wie unten in Artikel 21 definiert.

Artikel 21 – Definitionen des Liveword-Flusses

Livewords ist der Anbieter einer Online-Übersetzungsplattform, die es ermöglicht, Websites, Webshops und PIM in einer Private Cloud von Muttersprachlern übersetzen zu lassen und diese Websites, Webshops und PIM direkt veröffentlichen zu lassen, im Folgenden als „Private Cloud“ bezeichnet: „Livewords Flow”.

Artikel 22 – Dienstleistung, Verwendung der Livewords Anwendung

22.1 Im Rahmen des Vertrags und Livewords Flow gelten die folgenden Definitionen:
Anwendung: Die Computersoftware, die Livewords dem Auftraggeber im Rahmen der Vertrag zum Zweck der Implementierung von Livewords Flow zur Verfügung stellt.
Server: Ein Computer, der von oder im Namen von Livewords verwaltet wird und über alle notwendigen Einrichtungen verfügt, damit die Anwendung auf diesem Computer korrekt funktioniert.
Service: Sicherstellung der Funktionstüchtigkeit und Verfügbarmachen und -halten der Anwendung übers Internet
Endnutzer oder Endnutzer: Eine Person oder Personen, die die Anwendung mit Hilfe des Services nutzen.
Notfall: Situation, in der der Dienst nicht zur Verfügung gestellt wird.
Service-Ticket: Ein Notfall, ein Vorfall, eine Änderungsanfrage, eine Informationsanfrage, eine Support-Anfrage, eine regelmäßige Wartungsanfrage oder eine eingereichte Beschwerde, die von einem Mitarbeiter des Livewords-Servicedesks empfangen/aufgenommen wurde.

22.2 Während der Laufzeit der Vertrag stellt Livewords dem Auftraggebern den Service zur Verfügung. Livewords gewährt dem Auftraggeber das Recht, auf die Anwendung zuzugreifen und die Anwendung zu nutzen. Im Gegenzug schuldet der Auftraggeber Livewords eine periodische Gebühr („Lizenzgebühr”), die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt wird.

22.3 Livewords garantiert, dass die Anwendung mindestens 99,5 % der Zeit in Übereinstimmung mit den Spezifikationen und Vertragen funktioniert, und unternimmt alle Anstrengungen, um Fehler in der Anwendung zu verhindern und zu korrigieren. Dies schließt nicht die Zeit ein, die für die regelmäßige Wartung erforderlich ist. In diesem Fall wird Livewords den Auftraggeber rechtzeitig im Voraus informieren. Livewords garantiert nicht, dass die Anwendung immer fehlerfrei funktionieren wird.

22.4 Ein Mitarbeiter des Livewords-Servicedesks ist an Werktagen von 8:30 – 19:00 Uhr telefonisch erreichbar, damit der Auftraggeber einen Notfall melden kann. In Absprache erstellt der Mitarbeiter zu diesem Zweck ein Service-Ticket. Ein Service-Ticket kann jederzeit wieder geöffnet werden.

22.5 Livewords beantwortet Fragen, die der Auftraggeber per E-Mail über die Nutzung des Dienstes und den Betrieb der Anwendung an Werktagen von 9:00 – 17:30 Uhr stellt. Wenn die Meldung keine Störung betrifft und die Bearbeitung mehr als 15 Minuten dauert, gilt der dann aktuelle Standard-Stundensatz von Livewords. Dieser Tarif gilt für alle zusätzlichen Arbeiten.

22.6 Innerhalb einer (1) Stunde nach Meldung eines Notfalls, wobei die Reaktions- und Lösungszeiten von Service-Tickets auf Arbeitstagen von 8 Stunden basieren, beginnt ein Mitarbeiter von Livewords mit der Arbeit, die Ursache des Notfalls zu finden und die Ursache zu beseitigen.

22.7 Livewords wird geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die von den Endnutzern mit Hilfe des Services aufgezeichneten und/oder ausgetauschten Daten vor Verlust und unrechtmäßiger Verarbeitung zu schützen. Diese Maßnahmen werden unter Berücksichtigung des Standes der Technik und der damit verbundenen Kosten angemessen sein. Insbesondere wird Livewords gebührende Sorgfalt walten lassen, um zu verhindern, dass Unbefugte über den Service unberechtigten Zugang zu den Daten der Endnutzer erhalten.

22.8 Livewords stellt über das Internet Informationen über die Nutzung des Services und den Betrieb der Anwendung zur Verfügung.

22.9 Livewords hat das Recht, den Service und die Anwendung zu ändern, um den Betrieb zu verbessern und Fehler zu korrigieren.

22.10 Der Auftraggeber und die EndNutzer bestimmen, welche Informationen sie aufzeichnen und/oder mit dem Dienst austauschen. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die Informationen die Rechte Dritter nicht verletzen und stellt Livewords von Ansprüchen Dritter frei, die behaupten, dass ihre Rechte durch die Aufzeichnung und/oder den Austausch von Informationen über den Dienst verletzt wurden.

22.11 Alle Eigentumsrechte an der Anwendung und dem Dienst stehen ausschließlich Livewords und seinen Lizenzgebern zu.

22.12 Mit dem Vertrag erwirbt der Auftraggeber das Recht, den Service den Endnutzern zur Verfügung zu stellen.

22.13 Die Rechte an dem Service, die der Auftraggeber durch den Vertrag erwirbt, sind nicht übertragbar.

22.14 Nach Beendigung des Vertrags stellt Livewords dem Auftraggeber kostenlos eine Kopie der mit dem Dienst aufgezeichneten Daten zur Verfügung. Auf Anfrage wird Livewords eine solche Kopie in der Zwischenzeit zur Verfügung stellen, wofür Livewords eine angemessene Entschädigung auf der Grundlage des in Artikel 22 Abs. 5 genannten Stundensatzes verlangen kann.

22.15 Livewords hat jederzeit das Recht, die dem Auftraggeber zugängliche Anwendung auf eigene Kosten durch eine Software zu ersetzen, die seiner Meinung nach vergleichbar oder besser ist, wobei die Wünsche des Auftraggebers angemessen berücksichtigt werden.

22.16 Die Software von Livewords ist vertraulich und urheberrechtlich geschützt. Die Rechte an dieser Software und die damit verbundenen geistigen Eigentumsrechte liegen bei Livewords und/oder seinen Lizenzgebern. Modifikation, Dekompilierung und Reverse Engineering sind nicht gestattet.

Artikel 23 – Schaden

Wenn ein Schaden eintritt, muss der Auftraggeber unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 11 diesen innerhalb der in Artikel 10 Abs. 1 festgelegten Frist melden, nachdem er davon Kenntnis erlangt hat. Erfolgt diese Meldung nicht innerhalb von zehn (10) Tagen, erlischt jeder Anspruch auf Schadensersatz.

Artikel 24 – Bezahlung

24.1 Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, ist die Lizenzgebühr jedes Jahr im Voraus zu entrichten. Die Zahlung in Raten kann nur schriftlich vereinbart werden.

24.2 Eine Rückerstattung und/oder Erlass einer Lizenzgebühr und anderer bereits gezahlter und/oder fälliger Vergütungen ist nicht möglich, da sich Livewords seinerseits entsprechend verpflichtet hat, auch gegenüber seinen Lieferanten und Mitarbeitern.

Artikel 25 – Laufzeit des Vertrags

25.1 Unbeschadet der Bestimmungen in Artikel 12 Abs. 1 hat Livewords das Recht, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn der Auftraggeber trotz Inverzugsetzung irgendeine Verpflichtung in Bezug auf den Vertrag nicht erfüllt. In diesem Fall hat Livewords auch das Recht, Schadensersatz vom Auftraggebern zu verlangen, einschließlich eines Betrags in Höhe der Gesamtvergütung, die Livewords erhalten hätte, wenn der Vertrag nicht durch Livewords gekündigt worden wäre.

25.2 Wurde der Vertrag für eine bestimmte Laufzeit („Vertragslaufzeit”) abgeschlossen, verlängert er sich nach Ablauf dieser Laufzeit jeweils stillschweigend mit derselben Laufzeit und mit mindestens gleichem Umfang („Umfang”) der Dienstleistung und anderer Leistungen des Auftraggebern (vereinbarte Anzahl der Zielsprachen in der Livewords-Anwendung; Leistungen des Auftraggebern; Vergütung für den Auftraggebern; etc. ), wie sie für diese Vertragslaufzeit gelten, mit der Maßgabe, dass, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt eine andere Vertragslaufzeit und/oder ein anderer Umfang schriftlich vereinbart wird, die Verlängerung danach jedes Mal mit dieser anderen Vertragslaufzeit und/oder diesem anderen Umfang erfolgt. Jede der Parteien hat das Recht, den Vertrag per Einschreiben mit Rückschein mindestens drei (3) Monate vor dem Ende der aktuellen Vertragslaufzeit zu kündigen.

25.3 Der Auftraggeber hat das Recht, den Umfang der Dienstleistung und anderer Dienstleistungen des Auftraggebern in einer neuen Vertragslaufzeit zu reduzieren. Wenn der Auftraggeber dies wünscht, kann er Livewords per Einschreiben mit Rückschein mindestens drei (3) Monate vor Ablauf der aktuellen Vertragslaufzeit davon in Kenntnis setzen. Ohne vorherige Benachrichtigung, wie im vorigen Satz beschrieben, hat Livewords das Recht, die volle Lizenzgebühr und die Vergütung für andere Dienste in Rechnung zu stellen, als ob der Umfang nicht reduziert worden wäre.

25.4 Wenn der Auftraggeber den Umfang des Dienstes oder anderer Dienstleistungen des Auftraggebers vor dem Ende einer Vertragslaufzeit reduzieren möchte, unabhängig davon, ob sich dies aus einer Verlängerung ergibt oder nicht, bleibt der Auftraggeber dennoch bis zum Ende dieser Vertragslaufzeit für die geltende Lizenzgebühr und andere Vergütungen für den ursprünglichen Umfang haftbar.

Eine Kopie dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wird dem Antragsteller auf erste Anfrage jederzeit kostenlos zugesandt.